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The Commitments — Colm Meaneys Frustration ist überzeugend.

The Commitments stützt sich auf Charme und Musik, fehlt aber die emotionale Tiefe, um sich voll und ganz den Kämpfen seiner Charaktere zu widmen.

The Commitments

Spoilerfreie Rezension.

Colm Meaney trägt den Film mit einer glaubwürdigen Mischung aus Ehrgeiz und Selbstzweifel und verankert die Geschichte in echter Frustration. Das Drehbuch gibt Jimmy Rabbitte ein klares Ziel, aber die Nebenrollen fühlen sich eher wie Bühnenrequisiten an als vollständig realisierte Menschen. Die musikalischen Nummern sind lebendig, aber sie lenken gelegentlich von den persönlichen Anliegen der Charaktere ab.

Alan Parker hält den Film mit einer konstanten Energie in Bewegung, aber er hält nicht lange genug Pause für die ruhigeren emotionalen Momente. Der Dialog ist scharf und oft lustig, aber er stützt sich zu sehr auf den Dubliner Slang, der vielleicht nicht bei allen gut ankommt. Die Geschichte verläuft schnell, so dass man kaum Zeit hat, sich zu ergründen, warum die Charaktere so handeln.

Robert Arkins fügt etwas Humor als Bandmitglied hinzu, aber seiner Rolle fehlt das Gewicht der zentralen Geschichte. Die Verpflichtungen sind am besten, wenn sie sich auf Jimmys persönlichen Antrieb konzentrieren, anstatt auf die Gruppendynamik. Es gibt eine ungleiche Balance zwischen Komödie und Drama, die den Film davon abhält, vollständig zu resonieren.

Die Musik ist ein großer Teil des Spaßes des Films, aber sie kann die unterentwickelten Nebenfiguren nicht ausgleichen. Der Film hat einen klaren Charme, aber er unterstützt seine emotionalen Ziele nicht ganz. Es ist ein lustiger, lebendiger Film mit einigen herzlichen Momenten, aber er hält seine Energie nicht immer lange.

1991 · Englisch. Filminformationen · Plakatquelle · Bildmaterial © der jeweiligen Rechteinhaber.

7/10
Mein Urteil

The Commitments stützt sich auf Charme und Musik, fehlt aber die emotionale Tiefe, um sich voll und ganz den Kämpfen seiner Charaktere zu widmen.

— Desly